Der Beitrag versteht sich als Fortsetzung der Darstellung der Ergebnisse der onomastisch fundierten Untersuchung sowie der Explorationen der Namen im Bereich der religiösen Anthroponymie. Die Untersuchung verfolgt das Ziel, den Forschungsstand des bereits genannten wissenschaftlichen Gebiets zu ergänzen, wobei die vorliegenden Analysen als Initiierung dieser soziolinguistischen Untersuchungen zu betrachten sind, weil sie das bis heute unerforschte Sprachmaterial – Ordensnamen der Kanonissen des Heiligen Geistes – Canonesses de Saxia aus dem Ordenshaus in Busko-Zdrój – zum Forschungskorpus erheben. Die Exploration betrifft einerseits die Ordensnamen sowohl der verstorbenen Ordensschwestern als auch derjenigen, die ihren Orden freiwillig verließen, andererseits wird die Motivierung der Ordoanthroponyme untersucht. Außerdem fokussiert sich der Beitrag auf die etymologischen Erörterungen im Kontext der Gebrauchsfrequenz der Namen sowie deren Funktionieren in der Ordens- und Stadtgemeinschaft.